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Was ist ein Trialog?

Definition 

Der Trialog ist eine Form des gleichberechtigten aktiven Austausches zwischen Betroffenen, Angehörigen und Behandelnden, um voneinander zu lernen.
Er ist keine Therapie oder kein Therapieersatz.

Ziele

  • Den Wunsch nach Veränderung aufgreifen und daran arbeiten.
  • Durch gegenseitiges Verstehen aller Beteiligten mehr Respekt, Toleranz und Akzeptanz untereinander schaffen.
  • Eine ausgewogene Balance zwischen Handeln, das aktiv Veränderung ermöglicht und Akzeptanz von Unveränderbarem schaffen.

Rahmen

Aktiver Austausch gelingt durch gegenseitige Rücksichtnahme, gegenseitiges Verständnis und Rahmenbedingungen. Diese tragen auch zum Schutz der Teilnehmenden bei.

Voraussetzungen für die Teilnahme

  • Ich akzeptiere, dass ich in diesem Rahmen allen anderen gleichgestellt bin.
  • Über alles im Trialog Gesprochene wahre ich außerhalb der Räumlichkeiten absolutes Stillschweigen.
  • Ich bin selbst betroffen, Angehörige/r oder behandle Menschen mit dieser Störung.
  • Ich bin nüchtern und clean.
  • Ich will meine jetzige Situation verbessern.
  • Ich bin nicht akut suizidgefährdet.
  • Ich bin in der Lage, meine Anspannung selbstständig zu regulieren.

Während des Trialoges gilt

  • Handys aus.
  • Trigger-Stop-Regel.
  • Wir lassen einander ausreden und gehen respektvoll miteinander um.
  • Wahrheit und Wirklichkeit sind subjektive Wahrnehmungen.

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