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Themenbild Juli Achtsamkeit und SKills
© Artenauta / fotolia.com

Am 21. September 2017 geht es dann mit diesem Thema weiter. Stigmata & Integration (mein gesunder Kreis)

Ob der Veranstaltungsort weiter das Radio sonnengrau sein wird, hängt von einigen Faktoren ab. Unter anderen auch von Eurem Feedback. Das heißt von denen, die letzten Monat vor Ort gewesen sind. Also los ;-)

Programm 2017 Flyer 2017

21. September 2017
Stigmata & Integration (mein gesunder Kreis)
19. Oktober 2017
Begleiterkrankungen
16. November 2017
Therapieformen
21. Dezember 2017
Beziehung mit Familie/Freunden/Kollegen

Trialog vom 20. Juli 2017 mit dem Thema Achtsamkeit und Skills

Wichtig erscheint mir die Idee zu beschreiben.
Achtsamkeit aus dem Zen Buddhismus kommend, beschreibt eine Lebenshaltung. Sie ist eine Philosophie, mit dem Ziel innere Aufmerksamkeit (Achtsamkeit) im gegenwärtigen Moment herzustellen und zu halten.

Noch konkreter:
Denken, Fühlen und Handeln sind nicht möglich in der Minute, die gerade verstrichen ist, denn diese ist bereits Vergangenheit. Sie sind auch nicht möglich in der Minute, die noch kommen wird, denn diese ist noch Zukunft. Denken, Fühlen, Handeln, kurz Leben, ist immer nur im gegenwärtigen Moment möglich.

Das betrifft auch die Beschäftigung mit den Fragen, wie wir eine Verbesserung unserer Lebensqualität mit unserer Erkrankung erreichen können. Denn auch das ist nur in diesem Moment möglich. Jede/r der, sei es zum ersten oder wiederholtem Mal auf diese Thema trifft, wird wissen wie schwierig es ist, genau das zu erreichen.

Brutalst schwer und das ist schon abgerundet.

Doch an dem Punkt helfen uns die Skills.

Skills sind die Methoden, Werkzeuge, Fähig- und Fertigkeiten um diesen Zustand herzustellen, wieder in ihn einzutauchen und darüber hinaus mit der Situation unschädlich für uns und andere umzugehen.

Es sind die fünf Module der DBT Innere Achtsamkeit, Zwischenmenschliche Fertigkeiten, Umgang mit Gefühlen, Stresstoleranz und Selbstwert bzw. Selbstakzeptanz.

Diese Grundlagen gilt es auszubauen und zu verfeinern. Bis zum Igelball :-) Tun wir das, so wird es uns immer leichter fallen den Zustand der Achtsamkeit zu erreichen.

Eine anstrengende Reise voller Versuch und Irrtum, aber die beste, die ich je antrat.

Was ist Borderline? Die Borderlinestörung ist eine Form der Persönlichkeitsstörung. Sie ist über den Schlüssel der ICD definiert. Die Borderlinestörung ist eine Form der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung (F60.3). Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung ist eine Persönlichkeitsstörung mit deutlicher Tendenz, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren, verbunden mit unvorhersehbarer und launenhafter Stimmung. Es besteht eine Neigung zu emotionalen Ausbrüchen und eine Unfähigkeit, impulshaftes Verhalten zu kontrollieren. Ferner besteht eine Tendenz zu streitsüchtigem Verhalten und zu Konflikten mit anderen, insbesondere wenn impulsive Handlungen durchkreuzt oder behindert werden. Zwei Erscheinungsformen können unterschieden werden: Ein impulsiver Typus (F60.30), vorwiegend gekennzeichnet durch emotionale Instabilität und mangelnde Impulskontrolle; und ein Borderline-Typus (F60.31), zusätzlich gekennzeichnet durch Störungen des Selbstbildes, der Ziele und der inneren Präferenzen, durch ein chronisches Gefühl von Leere, durch intensive, aber unbeständige Beziehungen und eine Neigung zu selbstdestruktivem Verhalten mit parasuizidalen Handlungen und Suizidversuchen.

Der Trialog ist eine Form des gleichberechtigten aktiven Austausches zwischen Betroffenen, Angehörigen und Behandelnden, um voneinander zu lernen.
Er ist keine Therapie oder kein Therapieersatz.

Den Wunsch nach Veränderung aufgreifen und daran arbeiten.

Durch gegenseitiges Verstehen aller Beteiligten mehr Respekt, Toleranz und Akzeptanz untereinander schaffen.

Eine ausgewogene Balance zwischen Handeln, das aktiv Veränderung ermöglicht, und Akzeptanz von Unveränderbarem schaffen.

Aus dem, was im Trialog besprochen wird, kann jeder für sich individuell das rausziehen, was er benötigt und womit er für sich im Alltag etwas anfangen kann.

Aktiver Austausch gelingt durch gegenseitige Rücksichtnahme, gegenseitiges Verständnis und Rahmenbedingungen. Diese tragen auch zum Schutz der Teilnehmenden bei.

Voraussetzungen für die Teilnahme
  • Ich akzeptiere, dass ich in diesem Rahmen allen anderen gleichgestellt bin.
  • Über alles im Trialog Gesprochene wahre ich außerhalb der Räumlichkeiten absolutes Stillschweigen.
  • Ich bin selbst betroffen, Angehörige/r oder behandle Menschen mit dieser Störung.
  • Ich bin nüchtern und clean.
  • Ich will meine jetzige Situation verbessern.
  • Ich bin nicht akut suizidgefährdet.
  • Ich bin in der Lage, meine Anspannung selbstständig zu regulieren.
Während des Trialoges gilt
  • Handys aus.
  • Trigger-Stop-Regel.
  • Wir lassen einander ausreden und gehen respektvoll miteinander um.
  • Wahrheit und Wirklichkeit sind subjektive Wahrnehmungen.
Ansprechpartner
Thomas Friedrich
Anschrift
Ostpreußenring 200
23569 Lübeck
Telefon & WhatsApp
+491631733967
E-Mail
Thomas.Friedrich@luebecker-trialoge.de
Threema
CXCPAHWU
Adresse
Jugendkulturhaus Röhre, Mengstraße 35, 23552 Lübeck
ÖPNV, Tag
Haltestelle Schüsselbuden:, Linien 1, 4, 11, 21, 30, 31, 32, 34, 40
ÖPNV, Tag
Haltestelle Beckergrube: Linien 3, 12, 30
ÖPNV, Abend
Haltestelle Schüsselbuden:, Linien 1, 11, 21, 31
ÖPNV, Abend
Haltestelle Beckergrube: Linien 3, 12
PKW
Parkplätze stehen in 10 Minuten fußläufiger Entfernung auf der Wallhalbinsel rund um die MUK zur Verfügung.
Fahrrad
Fahrräder können in der Mengstrasse schräg gegenüber angeschlossen werden.
Karten
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